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alles geritzt Der Verlust von öffentlichen Ausstellungsräumen veranlasst die Künstlerinnen der GEDOK Freiburg seit mehreren Jahren, ihre künstlerische Arbeit an unterschiedlichen Orten in der Stadt sichtbar zu machen und dabei mit neuen, auf die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten bezogenen künstlerischen Ausdrucksformen zu experimentieren. Mit dem Projekt alles geritzt wird ein „Nichtort“ – ein seit langem leerstehender Schauraum eines ehemaligen Möbelhauses – durch Kunst zu einem neu definierten Ort in der Stadt. Petra Armbruster-Bonneur, Kathrin Deusch, Marga Ebner, Michaela Höhlein-Dolde, Chris Popovic, Regine Pustan, Simone Rosenow, Léonie von Roten, Grit Schumacher, Renate Thongbhoubesra und Gabriele Wübben haben die 160 qm Schaufensterflächen zu weithin sichtbaren Trägern von in eine Lackschicht eingeritzten Zeichnungen gemacht. Tagsüber wirken die Schaufenster wie dunkle Zeichnungen auf hellem Grund, nachts erhalten sie durch eine Innenbeleuchtung den Charakter von leuchtenden Laternen. Während dieses unübliche Medium sowie die Erarbeitung eines gemeinsamen künstlerischen Konzepts die Künstlerinnen herausgefordert hat, wird beim Betrachter das Bewußtsein für künstlerische Arbeit an einem außergewöhnlichen künstlerischen Ort geschärft. Eröffnung: Sonntag, 16. November 2008, 17 Uhr Lörracher Str. 8 (vor dem Gebäude des ehemaligen Wüba-Möbelhauses)
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